Bereits seit Jahrzehnten organisiert die Katholische Jugend und Jungschar Vorarlberg dieses Sommerlager, das für viele Kinder und Jugendliche ein fixer Bestandteil ihrer Ferien ist. Heuer nehmen rund 220 Ministrant:innen teil, aufgeteilt auf zwei Wochen mit jeweils über 100 Kindern. Damit ist das Sommerlager ausgebucht.
Die Miniwochen richten sich besonders an kleinere Pfarren, die kein eigenes Ministrant:innenlager anbieten können. Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 15 Jahren – ebenso wie ihre Freund:innen – sind eingeladen, eine abwechslungsreiche Woche miteinander zu erleben.
Ein besonderer Mehrwert liegt im engagierten Betreuungsteam: Viele der Betreuer:innen waren selbst als Kinder bei den Miniwochen dabei und kehren nun mit Begeisterung in neuer Rolle zurück. „Unsere oberste Priorität ist es, dass sich alle wohlfühlen“, betont Tanja Kopp von der Katholischen Jugend und Jungschar Vorarlberg. Dazu zählen unter anderem die Berücksichtigung von Zimmerwünschen, ein durchdachtes Schutzkonzept sowie ein pädagogisch geschultes Team.
Das Programm bietet eine bunte Mischung aus Spiel, Kreativität und Abenteuer: Von Kreativwerkstätten über Waldabenteuer und Rätselspiele bis hin zu sportlichen Aktivitäten und gemeinsamen Gesprächen über Gott und die Welt ist für jede und jeden etwas dabei. Auch spirituelle Impulse sind fester Bestandteil des Lageralltags.
Zu den Highlights zählen das gemeinsame Stockbrotgrillen am Lagerfeuer, die Abkühlung bei der Wassertrete sowie der traditionelle Disco- und Spieleabend zum Abschluss, bei dem noch einmal ausgelassen gefeiert wird.
Neu seit letztem Jahr ist die Verlängerung der Miniwochen auf Montag bis Freitag. „Damit erfüllen wir einen vielfach geäußerten Wunsch von Eltern, die eine Betreuung über die gesamte Arbeitswoche hinweg benötigen“, erklärt Verena Kienreich von der Katholischen Jugend und Jungschar Vorarlberg.
Noch bis zum 24. Juli bleibt St. Arbogast eine fröhliche Sommerheimat für Ministrant:innen aus ganz Vorarlberg.