
Zwischen Musik, Sonne und guter Laune war das Zelt ein Ort zum Ankommen, Durchatmen und Auftanken. Hier wurde gechillt, gelacht, diskutiert, gebetet, gesegnet und einfach Gemeinschaft gelebt.
Auch heuer gab es wieder allerlei Goodies, doch das Highlight waren wie immer die T-Shirts von Denk Dich Neu: eines mit Witz, eines mit einer klaren Botschaft der Nächstenliebe. Auf einem war ein Wal zu sehen, darunter der Spruch „I ate Jonah“. Wie Mona Pexa von der Jungen Kirche sagt: „Das T-Shirt hat zum einen Bibelbezug, zum anderen passt es auch zum Festival, weil man dort auch wie verschluckt ist und nach drei Tagen wieder in die Realität gespuckt wird.“
Auf dem anderen Shirt stand die liebevolle Message: „Dear person behind me, the world is a better place with you in it!“ Genau diese Haltung zog sich auch durch das ganze Wochenende.
Denn Nächstenliebe ist der eigentliche Grund, warum es Kirche auf einem Festival gibt. „Wir möchten ein Ort sein, an dem alle willkommen sind und bei dem man für alle Highs, aber auch alle Lows, die das Festival und das Leben so bringen, einen Safe Space findet“, sagt Corinna Peter von der Jungen Kirche.
Mit dabei waren auch die Pfarrer Fabian Jochum, Dominik Toplek und Jugendseelsorger Delfor Nerenberg. Die drei segneten, was das Zeug hielt: Personen, Pärchen, Freundschaften, Pavillons und alles, was sonst noch unter Gottes Schutz gestellt werden wollte.
Auch ein kleiner Festivalgottesdienst durfte nicht fehlen.
Unter dem Zelt versammelten sich an den drei Festivaltagen viele bekannte Gesichter, aber auch viele neue. Manche kamen für ein kurzes Gespräch, andere blieben länger, um über Glauben, Leben, Gott und die Welt zu reden. Dazu kam die Buttonmaschine, an der man kreativ werden und sich ein kleines Souvenir basteln konnte.
Corinna Peter fasst es so zusammen: „Es ist immer so schön, dabei zu sein, zu sehen, wie sich manche Jugendlichen entwickeln, und für sie da zu sein, bei allem, was so ein Festival zu bieten hat.“