
Von Anfang an war klar: Dieser Platz sollte nicht nur für Kinder gebaut werden, sondern auch von Kindern und Jugendlichen mitgestaltet. Und genau das ist gelungen. Jugendliche aus dem ganzen Land haben Ideen gesammelt, Schilder entworfen, über Texte und Darstellungen diskutiert und schließlich tatkräftig beim Aufbau mitgeholfen.
Lea (13), Jugendbotschafterin, erzählt:
„Zuerst hatten wir nur die Idee – dann kam die Überlegung, welche 13 Kinderrechte wir zeigen wollen. Es gibt ja 54, aber so viel Platz hatten wir gar nicht. Ich freue mich total, dass wir den Kinderrechte-Platz jetzt nach einem Jahr Arbeit endlich eröffnen konnten!“
Auch Moritz (13), Kinder- und Jugendbotschafter, war von Beginn an im Ideenteam dabei:
„Mir ist wichtig, dass man sich für Kinder und Jugendliche und ihre Zukunft einsetzt. Ich habe beim Schilderdesign geholfen – uns war wichtig, dass alles auch interaktiv ist. Man kann zum Beispiel einen Ball durchwerfen oder ein Quiz lösen.“
Dreizehn kreativ gestaltete, beidseitige Schilder machen nun zentrale Kinderrechte erlebbar – vom Recht auf Bildung bis zum Recht auf Freizeit, Schutz vor Gewalt oder das Recht auf eine gesunde Umwelt. Jedes Schild lädt zum Mitmachen ein: Quizfragen, Rätsel oder kleine Aufgaben regen zum Nachdenken an und verbinden Spielspaß mit Lernen.
Initiiert wurde das Projekt von den Jugendbotschafter:innen Vorarlbergs der Caritas Auslandshilfe, umgesetzt mit rund 40 engagierten Partnerorganisationen – darunter die Katholische Kirche Dornbirn, die OJAD, die Katholische Jugend und Jungschar Vorarlberg und viele andere.
Zur Eröffnung durchschnitten Bürgermeister Markus Fäßler, Kinder- und Jugendanwalt Christian Netzer und die Jugendbotschafter:innen gemeinsam das rote Band. Mit dabei waren auch zahlreiche Gäste aus Politik, Kirche und Gesellschaft – doch die Hauptrolle spielten eindeutig die Kinder und Jugendlichen selbst.
Der Kinderrechte-Platz soll nun ein lebendiger Treffpunkt bleiben – mit Workshops, Festen, Kleidertauschpartys und Aktionen der Partnerorganisationen.
Für die Katholische Jugend und Jungschar ist dieser Platz ein sichtbares Zeichen:
Kinder haben Rechte – und ihre Stimme zählt.